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Wie funktioniert ein Smart-Home-Schutz?

Gerade im Winter macht man es sich zuhause gerne gemütlich. Umso wichtiger, das eigene Heim auch gut abzusichern, denn diese Jahreszeit ist leider auch Einbruchsaison. Wie Sie sich dank digitaler Hilfe schützen können, erklärt Sicherheitsprofi Stefan Berger.
 
Wie funktioniert ein Smart-Home-Schutz?
Elektronische Schlösser, Kameras, Bewegungsmelder, Alarmanlagen – Lösungen, die sich per Smart Home, also über digitale Geräte wie Smartphone oder Tablet steuern lassen, gibt es viele. Die meisten Smart-Home Systeme arbeiten cloudbasiert, also über einen kleinen Mini-Server, der mit dem Internet verbunden ist. Unregelmäßigkeiten im System werden dann an den Anwender gemeldet, etwa aufs Handy, erläutert der Experte.
 
Smart-Home-Schutz, das hört sich sehr sicher an – aber: Fällt die Verbindung zum Internet aus, funktioniert und schützt das System nicht mehr, dies ist der wesentliche Unterschied zu einer konventionellen Einbruchmeldeanlage, bzw. einem richtig konzipierten Sicherheitssystem aus elektronischer Überwachung und einem guten mechanischen Schutz.
 
Der gute Sicherheitsmix aus elektronischer Überwachung, sichtbar durch die Sirene mit Blitzlampe zum Beispiel, ist es, der einen Einbrecher abschreckt und Sie schützt. Wenn ein Täter innerhalb von fünf Minuten nicht in Haus oder Wohnung kommt, gibt er meist auf. Zu groß ist die Gefahr, erwischt zu werden. Hat man also das herkömmliche Schloss an der Wohnungstür etwa mit einem zusätzlichen Schloss oder Querriegel gesichert, verschafft einem das Zeit. Ein Smart-Home-Schutz-System kann hier unterstützend wirken, weil es Hilfe holen kann – entweder vom Bewohner selbst oder besser wenn es mit einer Notrufservicestelle verbunden ist.
 
Was ist bei der Installation zu beachten?
Viele Fehler passieren leider schon bei der Installation des Smart-Home-Systems. Generell würde ich dazu raten, den Einbau einem Sicherheitsprofi zu überlassen, so Stefan Berger. Allerdings ist das auch eine Kostenfrage. Möchte ich einen Mindesteinbruchschutz installieren, also etwa eine Fotokamera mit Bewegungsmelder im Flurbereich, kann das über eine Firma an die tausend Euro kosten.
 
Wichtig ist dabei, auf die passenden Produkte zu setzen. Eine gute Orientierung bieten das VdS-Siegel und das BHE-Siegel. Auch sollte das System die Anforderungen der Norm VDE 0826 erfüllen. Das ist das Mindestmaß an smarter Sicherheitstechnik.“
 
Ist das System erstmal installiert, muss die Technik stets auf dem neuesten Stand gehalten werden. Regelmäßige Updates und sichere Passwörter sind Pflicht. Knackt ein Täter das System, weil das Passwort zu schwach war, kann Sie auch kein Hightech-System schützen, gibt der Experte zu bedenken.
 
Wo macht ein Schutz am meisten Sinn?
Ob Mieter oder Eigentümer – jeder sollte sein Zuhause ausreichend sichern. Gerade im Erdgeschoss sollte man sowohl Türen als auch Fenster gut schützen, erklärt Stefan Berger. Denn hier können Einbrecher meist überall leicht einsteigen. Ein umfassender Einbruchschutz würde sich also lohnen. Wohne ich in einer Dachgeschosswohnung, genügt es meist, die Tür abzusichern, sofern keine Feuerleitern zu den Fenstern führen.
 
Experte: Stefan Berger ist Sicherheitsexperte und Vorstandsmitglied beim Bundesverband
Sicherheitstechnik e.V. (BHE) seit 1999

smart home ist keine Sicherheitstechnik

BHE und VDS Kampagne "NO SEAL NO DEAL"

Datum: 31. Dezember 2025


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